#Musikalische Vielfalt die Akzente setzt Die Musik bestimmt mein gesamtes Leben und nimmt den größten Teil meiner Zeit in Anspruch. Zu jeder Zeit führe ich deshalb auch Stift und Papier mit mir herum, damit ich neue musikalische Ideen schnell notieren kann.

##Den Surf im Blut Der instrumentale Rock'n'Roll von Künstlern wie Duane Eddy, Link Wray und The Ventures begeistert mich schon seit Jahrzehnten. Der unverwechselbaren "Wet" -Hall, schnelles Alternate Picking sowie nahöstliche und mexikanische Einflüsse sind es, die mich diesen Stil besonders lieben lassen. Es war der Hit "Let's Go Trippin '" im Jahr 1961 der die Surfmusik-Begeisterung in mir entfachte, gefolgt von Songs wie "Misirlou" (1962). Wie Dale und seine Del-Tones-Musiker wurden die meisten frühen Surf-Bands in Südkalifornien gegründet, darunter die Bel-Airs, die Challengers und Eddie & the Showmen. Deshalb reise ich gerne in diese Gegend um Inspiration für mein eigenes Schaffen zu finden.

##Ein kleiner Exkurs Den größten kommerziellen Erfolg erzielte Surfmusik als Vokalmusik, insbesondere das 1961 in Südkalifornien gegründete Werk der Beach Boys. Zu ihren frühen Alben gehörten sowohl instrumentaler Surf-Rock, darunter viele Coverversionen von Dick Dale, als auch Vokal-Songs, die auf Rock'n'Roll und Doo-Wop basieren, und die engen Harmonien von Vocal-Pop-Acts wie den Four Freshmen. Der Hit "Surfin" erreichte 1962 die Billboard Top 100 und half dabei, die Surfmusik zu einem internationalen Phänomen zu machen.

##Traditioneller Folk-Rock Früh war ich auch dem Folk-Rock verbunden und engagierte mich stark in dieser Szene. In den 1960er Jahren entwickelte sich die Szene aus der Wiederbelebung der amerikanischen Volksmusik zu einer bedeutenden Bewegung, die traditionelle Musik und neue Kompositionen in traditionellem Stil verwendete, normalerweise auf akustischen Instrumenten. In Amerika wurde das Genre von Persönlichkeiten wie Woody Guthrie und Pete Seeger geprägt und oft mit progressiver oder Arbeitspolitik gleichgesetzt. In den frühen sechziger Jahren waren Figuren wie Joan Baez und Bob Dylan als Singer-Songwriter in dieser Bewegung in den Vordergrund getreten. Dylan hatte es geschafft, ein Mainstream-Publikum mit Hits wie "Blowin 'in the Wind" und "Masters of War“ zu erreichen, was einem breiteren Publikum "Protestlieder" näher brachte. Mein eigenes Repertoire besteht aus selbst komponierten Songs und natürlich aus vielen Klassikern wie etwa „house oft he Rising Sun“ von den Animals oder „Mr. Tambourine Man“ von Bob Dylan. Viele meiner Fans sind aber vor allem von meinem Arrangement des Beatles-Songs I’m a Loser“ angetan. Das akustische "The Sounds of Silence" wird mit Rockinstrumenten neu interpretiert und ist nur einer von vielen Hits, den ich gerne an einem Folk-Abend spiele.